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GVC vs. 888: Wer übernimmt Glücksspielriese bwin.party?

bwinparty_logoSchon länger gibt es Gerüchte über einen Verkauf von Online-Glücksspielriese bwin.party. Zum Ende der vergangenen Woche warfen zwei weitere Kaufinteressenten ihren Hut in den Ring. Laut der Sunday Times möchte der britische Online-Glücksspielanbieter 888 Holdings ein Übernahme-Angebot abgeben. Zudem wurde am Freitag bekannt, dass auch die Sportwettenfirma GVC Holdings mit Sitz auf der Isle of Man, Interesse an der Übernahme von bwin.party habe.

Wenn zwei Unternehmen sich um den Glücksspielriesen bwin.party zanken, könnte dies den Übernahme-Preis in die Höhe treiben. Die Aktie stieg zum Wochenende auf jeden Fall kräftig an. Bwin.partys Aktienpaket hat einen Wert von rund £800 Millionen, was über dem Gesamtwert von 888 (rund £600 Millionen) liegt. Experten erwarten, dass der Kaufpreis bei etwa 1 Milliarde Pfund (rund €1,38 Milliarden) liegen dürfte. Zu GVC Holdings gehört unter anderem Sportwetten-Anbieter SportingBet. Auch der Besitzer von PokerStars und Full Tilt, die Amaya Group hatte schon eine Übernahme von bwin.party in Betracht gezogen. Amaya soll sogar 1,2 Milliarden Pfund geboten haben. Doch bisher wurde noch mit keinem Interessenten eine Einigung erzielt. bwin.party entstand im März 2011 aus dem Zusammenschluss der österreichischen bwin Interactive Entertainment AG (früher betandwin) und PartyGaming plc.


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